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Die Stimmung in der Druckindustrie bessert sich

Das zeigt die aktuelle Herbstumfrage von Apenberg & Partner:

Deutschlands Drucker leiden weiter unter dem anhaltenden Preisdruck, aber ihre Zuversicht wächst. Der Anteil derjenigen, die einen Marktrückgang erwarten, ist spürbar gesunken. Gleichzeitig stieg die Zahl der Marktteilnehmer, die mit besseren Ergebnissen rechnen.

Die Herbstprognose von Apenberg & Partner gehört in der Branche zu den bedeutendsten Top-Management-Befragungen für Verlage und Druckereien und gilt als wichtiger Seismograph der Branche. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 413 Unternehmen an der Befragung. 95 Prozent der Fragebögen wurden von Vorständen und Geschäftsführern beantwortet, fünf Prozent der Antworten stammten aus anderen Bereichen. Für die Druckindustrie zeigt die Befragung vor allem, dass die Stimmung sich bessert. Der Anteil der Befragten, die einen Marktrückgang erwarten, ist auf 35 Prozent gesunken. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert noch bei 52 Prozent. In Bezug auf die Ergebnis-entwicklung zeigen sich die Betriebe der Druckindustrie ebenfalls optimistischer: 44 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent) der Befragten rechnen für das kommende Jahr mit einer Steigerung. Nur 17 Prozent (Vorjahr: 22 Prozent) der Unternehmen stellen sich auf einen weiteren Ergebnisrückgang ein. Hier sind es in erster Linie die Zeitungsdruckereien, die negative Szenarien erwarten. Weiterhin kritisch wird der anhaltende Preisdruck bewertet. Das äußert sich unter anderem darin, dass 39 Prozent (Vorjahr: 47 Prozent) der Teilnehmer für 2014 mit einem weiteren Rückgang der Verkaufspreise rechnen.

Offenkundig gibt es trotz der Konsolidierung der vergangenen Jahre immer noch zu viele Druckereien, die ihre Produkte und Leistungen nicht zu kostendeckenden Preisen erbringen können. Die Investitions-Zurückhaltung der Branche ist weitgehend unverändert. 21 Prozent der Befragten wollen weniger investieren als 2013, 29 Prozent (Vorjahr: 30 Prozent) planen für 2014 höhere Investitionen. 36 Prozent sehen in der Erweiterung ihrer Wertschöpfungskette auch künftig ein wichtiges Instrument zur Steigerung der Ertragskraft. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer leichten Steigerung um zwei Prozentpunkte. Den Betrieben ist also offenbar bewusst, dass sie allein mit den traditionellen Produkten und Dienstleistungen nicht konkurrenzfähig sind. Einen weiteren Personalabbau wird es 2014 voraussichtlich nicht geben. Der Anteil der Befragten (26 Prozent), der im kommenden Jahr neues Personal einstellen will, hat sich im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozentpunkte erhöht und übersteigt damit den Wert (23 Prozent) derer, die einen Personalabbau planen.

Die Teilnehmer der Umfrage erhalten die Ergebnisse in den kommenden Tagen kostenfrei zugesandt. Alle anderen Interessenten können die Studie gegen eine Schutzgebühr 95,00 € (zzgl. 19% Mehrwertsteuer) als PDF bei Apenberg & Partner hier bestellen.

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