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Auflagen-Trends der Zeitungs- und Zeitschriftenbranche laut IVW.

1. Geringere Erfolgserwartungen bei Zeitschriftenneugründungen

Neuerscheinungen im Zeitschriftensegment haben immer seltener ein Auflagenziel in Millionenhöhe. Die jüngsten Verkaufszahlen sprechen eindeutig für viel kleinere Druckmengen. Der letzte Millionenerfolg war die Neuerscheinung des Lebensstil-Magazins „Landlust“.

2. Auflagenwachstum fast nur bei Frauenmagazinen

In der ersten Hälfte von 2014 schafften es vor allem Zeitschriftentitel für die weibliche Zielgruppe, ihre Auflagen im Abo wie auch Einzelverkauf zu steigern.

3. Gut gemachte Nischen-Magazine zahlen sich aus

Auflagengewinne erzielten außerdem vor allem Magazine, die eine eng definierte Zielgruppe mit Nischenwissen versorgen. Die Trendthemen waren Fußball und Garten, aber auch Wissenschaft & Forschung, Politische Kultur und Digitales Business.

4. Verstärkter mobiler Programmabruf gefährdet Print

Starke Auflageneinbußen verzeichnen anhaltend die Programmzeitschriften, da vor allem die jüngeren Zielgruppen vermehrt via Smartphone und Tablet auf das TV-Programm zugreifen. Nur sehr niedrigpreisige TV-Zeitschriften konnten in den letzten Monaten ihre Auflage erhöhen.

5. Computer/PC/Game-Magazine sterben allmählich aus

Extreme Auflagenrückgänge von selten weniger als 50 Prozent in den letzten zehn Jahren verdeutlichen die geringe Nachfrage nach IT- und Telekommunikations-zeitschriften. Die Auflösung zahlreicher PC- und Game-Magazine schreitet daher weiter voran. Alternativ werden die IT-Themen in neuartigen Nischen-Magazinen wieder aufgegriffen.

Quelle: MEEDIA.de, Jens Schröder, 22.07.2014

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