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Finanzinvestoren senden positives Signal für die Erholung der Druckbranche

Neben wiederkehrend schlechter Presse für die Digitalwerbung, mehrheitlich positiver Zukunftsprognosen für Druckmaschinenhersteller und dem wachsenden Optimismus aus der Apenberg & Partner Herbstprognose 2018,  gibt es noch ein weiteres Indiz für die fortschreitende Erholung der Druckbranche: eine merkliche Zunahme an Mergers & Acquisitions (M&A) Aktivität im Markt.

Letztere entsteht vor allem durch eine deutliche Zunahme an Finanzinvestoren, die sich für potenzielle Zielunternehmen in der Branche interessieren. Dies lässt sich zum Beispiel an steigenden Zahlen abgeschlossener M&A Deals ablesen. Weniger offensichtlich, aber ebenso spannend, ist die von Apenberg & Partner beobachtete positive Entwicklung der Anzahl an Finanzinvestoren, die sich als Interessenten um die jeweils laufenden M&A Projekte bewerben. Während es in der Vergangenheit nahezu unmöglich war, einen Finanzinvestor zu finden, der ernsthaftes Interesse an Investitionsprojekten aus der Druckindustrie hat, werden Apenberg & Partner immer häufiger von mehreren Finanzinvestoren zu ein und demselben Projekt kontaktiert.

Diese Trendwende ist in vielerlei Hinsicht erfreulich: zum einen belebt Konkurrenz bekanntlich das Geschäft und zum anderen führt die zunehmende Aktivität der Finanzinvestoren zu einer Professionalisierung der Branche selbst – sei es durch die aktive Vermittlung einer externen Perspektive oder einfach durch die gestellten Anforderungen dieses Investorentyps. Darüber hinaus ist auch die positive Signalwirkung dieser Beteiligungen für die Zukunft der Branche nicht zu unterschätzen. Zu guter Letzt ist die Entwicklung ein klares Indiz für die fortschreitende Konsolidierung des Marktes, da Finanzinvestoren in der Regel kein Interesse an Projekten zeigen, deren Transaktionssumme die Schallmauer von zehn Millionen Euro nicht durchbrechen.

Doch welche Auswirkungen hat diese Entwicklung für die Unternehmen der Druckbranche im Einzelnen?

Während die Beweggründe hinter dem jeweiligen Verkaufswunsch weitgehend unverändert geblieben sind – meistens handelt es sich um Nachfolgeregelungen oder Wachstumsszenarien – hat die verstärkte Aktivität der Finanzinvestoren dazu geführt, dass diese Verkaufswünsche immer häufiger realisiert werden können.

Um aber tatsächlich von dieser Veränderung profitieren zu können, bedarf es der Bewältigung einiger konkreter Herausforderungen. Diese zeigen sich hauptsächlich im Zusammenhang mit der Organisation und Koordination des M&A Prozesses und seiner einzelnen Bestandteile. Apenberg & Partner sind davon überzeugt, dass es daher immer wichtiger wird, einen erfahrenen M&A Berater an seiner Seite zu haben.

Schon zu Zeiten, in denen strategische Investoren die Transaktionslandschaft der Druckindustrie bestimmten, hatten Berater eine wortwörtlich zentrale Funktion als Vermittler zwischen Verkäufer und Interessenten. Zum Beispiel beim ersten Kontakt mit potenziellen Investoren, bei denen der Berater die Anonymität des Verkäufers sicherstellt. Diese Rolle gewinnt mit der aktuellen Entwicklung immer mehr an Bedeutung, da sich Finanzinvestoren unter anderem durch die folgenden Eigenschaften von strategischen Investoren unterscheiden:

  • Sie erwarten einen professionell aufgesetzten und gemanagten M&A Prozess
  • Sie sind bestimmte Konventionen hinsichtlich Inhalt und Struktur der Kerndokumente eines M&A Prozesses (z.B. Teaser, Verkaufsexposé oder Process Letter) gewöhnt
  • Im Rahmen der Due Diligence Phase setzen Sie den Einsatz eines Datenraumes voraus.
  • Je nachdem, wie häufig und in welchen Bereichen der Druckbranche sie bereits aktiv gewesen sind, haben Finanzinvestoren entweder gar kein, ein oberflächliches oder gegebenenfalls ein fortgeschrittenes Verständnis des Marktes sowie der unterschiedlichen Geschäftsmodelle innerhalb der Branche.

In Summe stellen diese Eigenschaften die Verkäuferseite vor einige komplexe Herausforderungen, bei deren Bewältigung ein erfahrener Berater signifikanten Mehrwert leisten kann. Neben der vergleichsweise einfachen Aufgabe, einen geregelten Prozess, im Einklang mit etablierten Best Practices, zu planen, bedarf es aber auch der Fähigkeit, diesen dann professionell zu führen, um die einzelnen Meilensteine erfolgreich erreichen zu können. Ähnlich verhält es sich mit den zentralen Dokumenten, für deren Erstellung Erfahrung mit der Erwartungshaltung von Investoren von Nöten ist, um im Ergebnis mit den bestmöglichen Verkaufsdokumenten an den Markt zu gehen. Denn schließlich gilt auch hier die oft bemühte Weisheit, dass der Köder dem Fisch (Investor) und nicht dem Angler (Verkäufer) schmecken muss. Und natürlich macht sich Erfahrung auch bei Auswahl und Management eines Datenraumes bezahlt.

Der als viertes Unterscheidungsmerkmal angeführte unterschiedliche Kenntnisstand der Investoren verstärkt schließlich noch einmal die zentrale Bedeutung eines erfahrenen Moderators. Dieser muss zum einen in der Lage sein, Fragen entweder vorweg zu nehmen oder sie bei Bedarf adäquat zu beantworten. Zum anderen muss er erkennen – oder noch besser, wissen – welche Vorkenntnisse der jeweilige Gegenüber besitzt und welche Gedanken er sich entsprechend machen wird. Entscheidend ist hier die Fähigkeit, den Gesprächspartner richtig einzuordnen, um ihm ein angemessenes Maß an Erklärung liefern zu können, ohne dabei bevormundend zu wirken.

Sofern Sie als Unternehmen sich also auf die Suche nach einem Investor machen, tun Sie sich unbedingt einen Gefallen und engagieren Sie einen erfahrenen M&A Berater.

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