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Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Die Top Five der nachhaltigen Verpackungsinnovationen.

Drei Wochen nach Erscheinen der zweiten Ausgabe von Printkompress, greifen wir das Thema „Fokus Verpackungsindustrie“ noch einmal auf und stellen unsere Top Five der nachhaltigen Verpackungsinnovationen vor:

  •  Nachhaltige Kaffeebecher
    Das niederländische Unternehmen Bioodi hat im April 2018 „The Green Cup Factory“ eröffnet – die nachhaltigste Fabrik für umweltfreundliche Kaffeebecher. Die Einwegbecher mit biologischer Beschichtung (PLA) sind zu 100 Prozent aus erneuerbaren und nachhaltigen Rohstoffen hergestellt und zudem zu 100 Prozent biologisch abbaubar. Für die individuelle Bedruckung verwendet das Unternehmen natürliche Tinten und die Produktion läuft vollständig mit grüner Energie, ist FSC-zertifiziert und arbeitet nach dem „Zero Waste“-Prinzip (https://www.greencupfactory.de).

 

 

  • Kosmetiktuben aus Zuckerrohr
    True Organic of Sweden ist eine Bio-Hautpflegemarke, die versucht, die ökologischen Eigenschaften ihrer Verpackungen mit denen des Inhalts in Einklang zu bringen. Obwohl sie sich wie normales Plastik anfühlen und auch so aussehen, werden die Tuben einiger True-Organic-Produkte aus Zuckerrohr hergestellt. Die Verpackung besteht zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen und wird unter deutlich umweltfreundlicheren Bedingungen hergestellt als herkömmlicher Kunststoff. Das trägt auch dazu bei, die Menge an Kohlendioxid im Herstellungsprozess zu reduzieren, da das Zuckerrohr dieses während des Wachstums aufnimmt (https://trueorganicofsweden.com/).

 

 

  • Bienenwachstuch statt Frischhaltefolie
    Bienenwachs ist ein natürliches Konservierungsmittel, mit dessen Hilfe die Bienen ihren Honig frisch halten, zudem hat es antibiotische, antivirale, fungizide Wirkung. All diese Eigenschaften nutzt das Frankfurter Start-up Wildwax Tuch, um dem Plastikmüll den Kampf anzusagen. In ihrer kleinen Manufaktur im Frankfurter Hafenquartier produziert ein zehnköpfiges Team bunt gestreifte Wachstücher in unterschiedlichen Formaten, mit denen Lebensmittel hygienisch verpackt und frisch gehalten werden können. Die von Hand gewachsten und geschnittenen Tücher sind wiederverwendbar, nachdem sie kurz mit klarem Wasser gereinigt wurden, und halten zwei Jahre, bevor sie als Biomüll kompostiert werden können. (https://wildwaxtuch.de/).

 

 

  • Druck- und Verpackungsmittel aus heimischem Gras
    Als deutschlandweit erste Druckerei verwendet Die Grasdruckerei rund um ihren Standort Stuttgart abgebautes Gras als Grundstoff für ihre Papiere und Verpackungsprodukte und wurde dafür schon mehrfach mit Innovations- und Umweltpreisen ausgezeichnet. Das Graspapier enthält einen Anteil von rund 40 Prozent Grasfasern, hat eine hochwertige Optik und kann in unterschiedlichen Grammaturen für nahezu alle Drucksachen verwendet werden. Die veganen Bioverpackungen aus Graskartonagen eignen sich bestens für die Lebensmittelindustrie (https://diegrasdruckerei.de/)

 

 

  • Biologisch abbaubare Strohhalme
    Der finnische Forst- und Papiergigant Stora Enso und Sulapac, ein Start-up zur Herstellung nachhaltiger Materialien, haben einen biologisch abbaubaren Strohhalm entwickelt. Er wird aus einem neuen Bioverbundstoff aus Holzfasern und natürlichen Bindemitteln hergestellt. Dadurch seien die Trinkhalme in industriellen Kompostierungsanlagen wie auch in der Meeresumwelt biologisch abbaubar. Im Mai 2018 lizenzierte Stora Enso die Technologie und die Materialien, die von Sulapac entwickelt wurden und die mit herkömmlichen Extrudern verarbeitet werden können. Die kommerzielle Produktion der neuen Trinkhalme wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2019 starten (https://www.sulapac.com/).

 

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