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Die Grundlage eines erfolgreichen
Distressed M&A-Deals bildet eine kompetente
und realistische Geschäftsplanung.

Unternehmen aus einer Krisensituation oder Insolvenz zu verkaufen, gehört zu den besonderen Herausforderungen im M&A-Markt. Dies gilt insbesondere für Unternehmen der Druckindustrie.

Bis zum Inkrafttreten des ESUG im Jahre 2012 beschränkte sich der Distressed-M&A-Bereich vornehmlich auf Käufe aus der Insolvenz (Asset Deals) sowie vorinsolvenzliche Transaktionen, die zur Abwendung der Unternehmenskrise unter dem Damoklesschwert der drohenden Insolvenz des Verkäufers stattfanden. Seit Einführung des ESUG kommt dem insolvenzlichen Bereich des Distressed M&A ein größerer Stellenwert zu. Über das Insolvenzplanverfahren kann jetzt auf die Mitgliedschaftsrechte der Gesellschafter des insolventen Unternehmens zugegriffen werden.

Dies ermöglicht neben dem klassischen Asset Deal mit dem Insolvenzverwalter neue Transaktionsformen wie Anteilskäufe (Share Deal), Umwandlungen und Debt-to-Equity-Swaps und erweitert den Spielraum für Investoren. Darüber hinaus können die Investoren im Zusammenspiel mit dem Schuldner oder den Gläubigern größeren Einfluss auf das Insolvenzverfahren nehmen.

Die Grundlage eines erfolgreichen Distressed M&A-Deals bilden jedoch eine kompetente und realistische Geschäftsplanung. Wer eine zu optimistische Geschäftsplanung vorlegt, wird Investoren nicht überzeugen.

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