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Unternehmensnachfolge

Sie suchen einen Nachfolger oder Käufer für Ihr Unternehmen?

Die Regelung der eigenen Nachfolge stellt eine der wichtigsten Herausforderungen für den mittelständischen Unternehmer dar. Mit ihrem Gelingen entscheidet sich die Zukunft des Unternehmens sowie die des Nachfolgers und zahlreicher Arbeitnehmer. Nach Schätzungen von A&P beschäftigen sich 350 Betriebe in der deutschen Druckindustrie mit einer Unternehmensnachfolge.

Wir verzichten an dieser Stelle auf gut gemeinte Belehrungen, sich frühzeitig um die Nachfolgeregelung im eigenen Unternehmen zu kümmern. Alles was es dazu zu sagen gibt, ist bereits gesagt worden. Aus unserer Sicht ist es wichtig, für jede Unternehmensnachfolge die richtigen Lösungswege zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen - unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt der Nachfolgeprozess vom Unternehmer initiiert wurde.

Für welchen Lösungsweg Sie sich immer entscheiden, holen Sie sich von Anfang an einen professionellen M&A-Berater ins Team. Wir identifizieren mit Ihnen das ideale Transaktionsobjekt und begleiten Sie von der Ansprache bis zur Vertragsunterzeichnung.

Nutzen Sie die Branchenkompetenz und M&A-Erfahrungen der Experten von Apenberg & Partner. Herr Michael Apenberg oder Herr Dr. Johannes Warther stehen Ihnen für einen vertraulichen Gedankenaustausch gern zur Verfügung.

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Lösung & Antworten: So gelingt die Unternehmensnachfolge

In der Druckindustrie immer noch der Klassiker. Wer über einen geeigneten Nachfolger verfügt, kann sich glücklich schätzen. Damit das nicht einem „Sprung ins kalte Wasser“ gleichkommt, sollte der Nachwuchs jedoch durch eine professionelle, externe Moderation auf das zukünftige Vorhaben vorbereitet werden. Auch sollte in die Überlegungen mit eingebunden werden, das Unternehmen innerhalb der Familie zu verkaufen, um das Erbe gerecht auf alle Kinder verteilen zu können.

Als Management-Buy-Out (MBO) bezeichnet man eine Unternehmensübernahme, bei der das bisherige Management das Unternehmen kauft. Inhaber, die ihr Unternehmen oder Anteile verkaufen möchten und aus persönlichen Gründen einen qualifizierten Nachfolger installieren möchten, sollten diese Variante des Unternehmens- bzw. Beteiligungsverkaufs unbedingt kennen. Bei der Finanzierung des Kaufpreises gibt es viele Möglichkeiten. Angefangen von der klassischen Bankenfinanzierung bis zur Begleitung durch Finanzinvestoren.  

Für die meisten Unternehmer ist der Verkauf des Gesamtunternehmens die präferierte Lösung. Dabei ist es für einen Verkäufer vor allem wichtig, neben dem zu erzielenden Kaufpreis, einen Käufer zu finden, dem man guten Gewissens das Ergebnis jahrelanger Arbeit übergeben kann.

Als potentielle Käufergruppen kommen Strategische Investoren und Finanzinvestoren in Betracht. Unter Strategischen Investoren verstehen wir Wettbewerber, Kunden, Kooperationspartner oder andere Unternehmen, die vertikal oder horizontal mögliche Synergien mit dem zu veräußernden Unternehmen haben und damit die Marktposition durch den Erwerb stärken können. Als Finanzinvestoren werden unter anderem Private-Equity-Gesellschaften, Family Offices oder Investmentfonds bezeichnet. Hier wird eine Beteiligung für eine Anlegergruppe mit dem Ziel von positiven Renditeergebnissen realisiert. Immer häufiger wird diese Käufergruppe auch bei mittelständischen Unternehmen relevant.

Manchmal gibt es gute Gründe, das Unternehmen „noch“ nicht zu verkaufen. Die angestrebte Übergabe innerhalb der Familie ist noch unklar. Die Kinder sind noch zu jung oder befinden sich in der Ausbildung. Um die Zeit bis zum Einstieg zu überbrücken, werden externe Manager verpflichtet, das Unternehmen bis zum Einstieg einer Familienlösung zu führen.  

Unter Fusion wird die Unternehmensverbindung von mindestens zwei bisher rechtlich selbständigen Unternehmen zu einer wirtschaftlichen und rechtlichen Einheit verstanden, wobei mindestens eines der Unternehmen auf das andere Unternehmen aufgeht und dabei seine rechtliche Eigenständigkeit verliert.

So unschön das Ende auch sein mag, aber manchmal gibt es keine Alternativen. Jetzt kommt es darauf an, das Unternehmen sozialverträglich mittels einer Transfergesellschaft zu schließen und auf der anderen Seite Vermögenswerte für die Altgesellschafter zu sichern.

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